Mit Governance zu motivierten Mitarbeitern?
Der Begriff Governance wird oft in Verbindung mit Skandalen, mit Managergehältern, mit Prüfung und Kontrolle oder auch in Zusammenhang mit dem Verhalten öffentlichkeitsnaher Institutionen gebracht. Manche Firmen sind dazu übergegangen eigene (Corporate) Governance Beauftragte einzurichten.
Wie setzt man aber das Thema Governance wirkungsvoll um und welchen Nutzen kann ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen daraus ziehen?
Ein sehr hilfreicher Ansatz ist es, sich dem Thema Governance mit folgender Verständnis zu nähern:
"Governance behandelt die Art und Weise wie Entscheidungen getroffen werden, wer für Entscheidungen zuständig ist und wer die Verantwortung trägt"
Governance als Entscheidungsframework, auf dessen Grundlage Entscheidungspunkte, die einen formalen Entscheidungsprozess erfordern, bearbeitet werden können.
Die zentralen Fragen sind daher:
Überprüfen Sie kritisch in Ihrem Unternehmen, ob Sie auf den unterschiedlichen Ebenen (beginnend auf der Ebene zwischen Geschäftsleitung/Vorstand und Eigentümervertretern oder anderen Stakeholdern) eindeutig diese Fragen beantworten können und, ob die formale Beschreibung der Verantwortlichkeiten in Geschäftsordnung etc der beteiligten Entscheidungsträger stimmig mit den gewünschten Entscheidungsprozessen ist.
Überprüfen Sie weiters, ob die Art und Weise wie diese Entscheidungen getroffen werden, zu den an Sie/die Führungskräfte herangetragenen Erwartungen (z.B. Gestaltungsfreiraum/Warhnehmung von Unternehmertum/Treiber für Innovationen versus Verwalter/ Umsetzer etc) passen und ausreichend Transparenz und Nachvollziehbarkeit (für innen und aussen) bieten.
Überprüfen Sie weiters, ob die für das Treffen der Entscheidungen erforderlichen Informationen an der richtigen Stelle, der richtigen Person oder dem Entscheidungsteam zur Verfügung stehen.
Unserer Beobachtung nach, kommt es bei mangelnder Stimmigkeit bei den o.a. Punkten zu zahlreichen Symptomen im Unternehmen, die auf den ersten Blick oft nicht den zugrundeliegenden Governance Themen zugeordnet werden wie z.B. gegenseitige Missverständnisse und Schuldzuweisungen, widersprüchliche Entscheidungen, unterschiedliche Kommunikation nach innen und aussen, mangelnde Verantwortlichkeitswahrnehmung, Nicht-Erfüllung der Erwartungen hinsichtlich Verhaltens- und Kulturnormen etc
Durch die Identifikation der "mission critical" Entscheidungspunkte, die Umsetzung eines stimmigen Governance Frameworks mit klarer Verantwortung und Transparenz bei den erfolgskritischen Entscheidungspunkten, kann die Ausrichtung der Mitarbeiter und Führungskräfte auf die gemeinsamen Ziele nachhaltig verbessert werden und letztlich auch die Motivation gefördert werden.
Wie setzt man aber das Thema Governance wirkungsvoll um und welchen Nutzen kann ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen daraus ziehen?
Ein sehr hilfreicher Ansatz ist es, sich dem Thema Governance mit folgender Verständnis zu nähern:
"Governance behandelt die Art und Weise wie Entscheidungen getroffen werden, wer für Entscheidungen zuständig ist und wer die Verantwortung trägt"
Governance als Entscheidungsframework, auf dessen Grundlage Entscheidungspunkte, die einen formalen Entscheidungsprozess erfordern, bearbeitet werden können.
Die zentralen Fragen sind daher:
- Welche Entscheidungen sind zu treffen?
- Welche Teams/Einzelpersonen treffen diese Entscheidungen?
- Wer ist für Vorbereitung und Umsetzung von Entscheidungen verantwortlich?
- Wie lauten die einzuhaltenden Governance Prozesse?

Überprüfen Sie kritisch in Ihrem Unternehmen, ob Sie auf den unterschiedlichen Ebenen (beginnend auf der Ebene zwischen Geschäftsleitung/Vorstand und Eigentümervertretern oder anderen Stakeholdern) eindeutig diese Fragen beantworten können und, ob die formale Beschreibung der Verantwortlichkeiten in Geschäftsordnung etc der beteiligten Entscheidungsträger stimmig mit den gewünschten Entscheidungsprozessen ist.
Überprüfen Sie weiters, ob die Art und Weise wie diese Entscheidungen getroffen werden, zu den an Sie/die Führungskräfte herangetragenen Erwartungen (z.B. Gestaltungsfreiraum/Warhnehmung von Unternehmertum/Treiber für Innovationen versus Verwalter/ Umsetzer etc) passen und ausreichend Transparenz und Nachvollziehbarkeit (für innen und aussen) bieten.
Überprüfen Sie weiters, ob die für das Treffen der Entscheidungen erforderlichen Informationen an der richtigen Stelle, der richtigen Person oder dem Entscheidungsteam zur Verfügung stehen.
Unserer Beobachtung nach, kommt es bei mangelnder Stimmigkeit bei den o.a. Punkten zu zahlreichen Symptomen im Unternehmen, die auf den ersten Blick oft nicht den zugrundeliegenden Governance Themen zugeordnet werden wie z.B. gegenseitige Missverständnisse und Schuldzuweisungen, widersprüchliche Entscheidungen, unterschiedliche Kommunikation nach innen und aussen, mangelnde Verantwortlichkeitswahrnehmung, Nicht-Erfüllung der Erwartungen hinsichtlich Verhaltens- und Kulturnormen etc
Durch die Identifikation der "mission critical" Entscheidungspunkte, die Umsetzung eines stimmigen Governance Frameworks mit klarer Verantwortung und Transparenz bei den erfolgskritischen Entscheidungspunkten, kann die Ausrichtung der Mitarbeiter und Führungskräfte auf die gemeinsamen Ziele nachhaltig verbessert werden und letztlich auch die Motivation gefördert werden.
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Dr. Georg Krause |
deloitte - 5. Okt, 11:50