Erwacht Österreich aus dem Dornröschenschlaf? Primärmarkt und Sekundärmarkt wachsen zusammen!
Die Wirtschaftskrise hat auch in Österreich keinen Halt gemacht - die aktuelle Entwicklung auf den Finanzmärkten führt zu einer restriktiveren Ausleihungspolitik durch Finanzinstitutionen. Diese Entwicklung wird zusätzlich verstärkt durch immer strengere Auflagen, die Eigenkapitalausstattung der Institutionen betreffend Basel II. Die in der Vergangenheit erfolgte Refinanzierung bestehender Kredite ist eingeschränkt. Als neue Herausforderung erscheint ein neues Entscheidungskriterium im Kreditvertrieb – die Risikotransferfähigkeit von Krediten an Sekundärmarktteilnehmer. Darüber hinaus hat der Wettbewerbsdruck durch das Eintreten neuer Marktteilnehmer mit innovativen Vertriebsmethoden und auch -kanälen (Direktbanken; spezialisierte Kreditgeber z.B. Autofinanzierung) zugenommen.
Optimierung der Vertriebssteuerung
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind nun die Finanzdienstleister gefragt, ihre Vertriebssteuerung zu optimieren. Um das Kreditportfolio anhand eines gesamtheitlichen Ansatzes hinsichtlich aller Kundengruppen auszurichten. Darüber hinaus ist innerhalb des Instituts eine gemeinsame Zielrichtung zu schaffen, um die unterschiedlichen Kundeninteressen am Primär- als auch am Sekundärmarkt (inkl. NPL-Investoren) bedienen zu können.

Im Vergleich zu anderen internationalen Märkten hat zum Beispiel das Factoring und die Forfaitierung auf dem österreichischen Markt noch starkes Entwicklungspotential. Um dies möglichst effizient zu heben, sind qualitative als auch quantitative Analysen anzustellen, Erträge bzw. Margen gegenüber konkurrierenden Marktteilnehmern zu vergleichen, sowie Umstrukturierungen im Produktportfolio durchzuführen.
Im Rahmen der Risikominimierung ist es notwendig, sowohl die Kreditvergabeprozesse als auch die unterlegten Parameter zu überarbeiten. Es werden die gesamte Wertschöpfungskette als auch die Prozessabläufe im Detail analysiert und optimiert.
Aus der Optimierung des Kapitaleinsatzes zwischen Primär- und Sekundärmarkt resultiert eine Steigerung der Kapitalrendite, welche die Wettbewerbsposition hinsichtlich des professionellen Kreditrisiko- und Portfolio-Managements des Kreditinstituts erheblich stärkt. Darüber hinaus ermöglicht eine schrittweise Transformation von der Risikomessung zur Gesamtbanksteuerung eine Entwicklung über ein aktives Portfolio-Management hinaus.
Optimierung der Vertriebssteuerung
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind nun die Finanzdienstleister gefragt, ihre Vertriebssteuerung zu optimieren. Um das Kreditportfolio anhand eines gesamtheitlichen Ansatzes hinsichtlich aller Kundengruppen auszurichten. Darüber hinaus ist innerhalb des Instituts eine gemeinsame Zielrichtung zu schaffen, um die unterschiedlichen Kundeninteressen am Primär- als auch am Sekundärmarkt (inkl. NPL-Investoren) bedienen zu können.

Im Vergleich zu anderen internationalen Märkten hat zum Beispiel das Factoring und die Forfaitierung auf dem österreichischen Markt noch starkes Entwicklungspotential. Um dies möglichst effizient zu heben, sind qualitative als auch quantitative Analysen anzustellen, Erträge bzw. Margen gegenüber konkurrierenden Marktteilnehmern zu vergleichen, sowie Umstrukturierungen im Produktportfolio durchzuführen.
Im Rahmen der Risikominimierung ist es notwendig, sowohl die Kreditvergabeprozesse als auch die unterlegten Parameter zu überarbeiten. Es werden die gesamte Wertschöpfungskette als auch die Prozessabläufe im Detail analysiert und optimiert.
Aus der Optimierung des Kapitaleinsatzes zwischen Primär- und Sekundärmarkt resultiert eine Steigerung der Kapitalrendite, welche die Wettbewerbsposition hinsichtlich des professionellen Kreditrisiko- und Portfolio-Managements des Kreditinstituts erheblich stärkt. Darüber hinaus ermöglicht eine schrittweise Transformation von der Risikomessung zur Gesamtbanksteuerung eine Entwicklung über ein aktives Portfolio-Management hinaus.
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Sandra Golser |
deloitte - 5. Okt, 09:30