Statistik - eine Pflichtübung!
Wohl jeder von uns wird in irgendeiner Form schon einmal mit Statistik zu tun gehabt haben. Viele werden auch während des Studiums nicht um einige Semester-Wochenstunden Statistik herumgekommen sein. Wenn ich mich jedoch daran zurückerinnere waren dies für die meisten langweilige, obligatorische Pflichtveranstaltungen.
Fact ist jedoch, dass wir in unserem Beruf ständig mit Zahlen und damit auch mit statistischen Auswertungen zu tun haben, die Ergebnisse untermauern sollen und als Entscheidungsgrundlage dienen sollen. Um Churchill wieder einmal als Beispiel zu nehmen („Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ – dieses Zitat ist übrigens nicht belegt), ist es umso wichtiger, dass sich einerseits derjenige, die der Zahlen aufbereitet, als auch jeder, der diese Auswertung dann in weiterer Folge verwendet, bewusst ist, was hinter den verwendeten Methoden steckt und wo es Einschränkungen gibt.
Wie in so vielen Dingen des Lebens bietet auch hier das Internet Abhilfe.
Mein absoluter Favorit hier ist Mathe-Online, eine Plattform, auf der alle möglichen Lernhilfen zum Thema Mathematik angeboten werden. Unter den Clips befindet sich eine Animation zu Mittelwert und Standardabweichung , zwei Konzepte, die nun mal wirklich jeder verstehen sollte.
Für alle, die mit den Basiskonzepten bereits vertraut sind und Unterlagen zu höheren Methoden suchen, können z.B. Statsoft zu Rate ziehen. Hier werden neben den Basics auch Dinge wie Clusteranalysen, Linearer Regression, Textmining etc. ausführlich erklärt. Eine weitere Seite zu ansprechend gestalteten Statistikwissen ist Stat Trek, wo sich sowohl Tutorials zu Wahrscheinlichkeitsrechnung und statistischen Methoden als auch Anleitungen zu Umfragen für Studien findet.
Auch das richtige Werkzeug will gewählt sein. Oben genanntes Mathe Online bietet einige kleinere Rechner (unter anderem auch ein online Mathematica). Auch Stat Trek bietet Tools wie z.B. einen Zufallszahlengenerator. Excel ist wahrscheinlich das am weitesten genutzte Tool, jedoch gerät man hier bald an seine Grenzen (Schon einmal versucht mit einer hypergeometrischen Verteilung in Excel zu rechnen?). Der Klassiker unter den Open-Source Alternativen ist sicherlich R. Sollte jemand ein ansprechenderes User Interface (das ist aber auch der einzige Minuspunkt meiner Meinung)benötigen, gibt es noch jede Menge andere Statistiksoftware .
Ach ja, und für alle die sich zwischendurch mal weiterbilden möchten, gibt’s auch auf Youtube entsprechende Lectures .
Fact ist jedoch, dass wir in unserem Beruf ständig mit Zahlen und damit auch mit statistischen Auswertungen zu tun haben, die Ergebnisse untermauern sollen und als Entscheidungsgrundlage dienen sollen. Um Churchill wieder einmal als Beispiel zu nehmen („Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ – dieses Zitat ist übrigens nicht belegt), ist es umso wichtiger, dass sich einerseits derjenige, die der Zahlen aufbereitet, als auch jeder, der diese Auswertung dann in weiterer Folge verwendet, bewusst ist, was hinter den verwendeten Methoden steckt und wo es Einschränkungen gibt.
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Angela Holzhacker |
deloitte - 26. Mrz, 14:59