Aus dem Green IT Village hinaus in die Green IT World
Das Top-Thema der diesjährigen CeBIT, dem sogar eine gesamte Halle gewidmet wurde, war Green IT. Denn trotz des Abrutschens von Platz eins auf Platz zehn in den IT-Trends 2009, stehen Green-IT-Projekte auf der Agenda der meisten CIOs.

Konsolidierung und Zentralisierung sind heute wesentliche Aufgaben der IT-Abteilung. Mit der Leistungsfähigkeit eines Rechners wachsen aber auch dessen Energiebedarf (und das bei steigenden Energiekosten) sowie die erzeugte Abwärme. Dabei sind Prozessoren die größten Energienutzer. Bei dem geplanten Wechsel von Unix-Rechnern, die auf RISK-Architektur basieren, zu Rechner mit x86-Multi-Core-Prozessoren sollte daher das Verhältnis von Prozessorleistung zu Energieaufnahme berücksichtigt werden. Der Energieverbrauch von Multi-Core-Prozessoren ist schließlich von der Auslastung der Rechnerkerne abhängig!
Einer Studie des Uptime Institute zufolge sind zehn bis 30 Prozent der Rechner in Rechenzentren ungenutzt. Die Reduzierung der Anzahl überflüssiger Rechner bietet sicher die einfachste Einsparmöglichkeit. Doch auch außerhalb des Rechenzentrums wird durch laufende ungenutzte Computer nachts und an Wochenenden Energie verbraucht. Das so entstehende Mehr an Energiekosten wäre jedoch vermeidbar.
Ob ein Energieeffizienz-Label für IT-Komponenten die Lösung darstellt, ist fraglich. Sicherlich wäre ein Energieeffizienz-Label wie bei Haushaltsgeräten heute üblich, das auf den Verbrauch hinweist, eine wünschenswerte Entwicklung. Allerdings liegt es auf der Hand, dass das Energieeffizienz-Label an sich unzureichend ist.
Fazit: In Zukunft werden zunehmend gesamtheitliche Ansätze gefahren werden, die über Einzelthemen wie Virtualisierung und die Beschaffung energieeffizienter Hardware hinausgehen.

Konsolidierung und Zentralisierung sind heute wesentliche Aufgaben der IT-Abteilung. Mit der Leistungsfähigkeit eines Rechners wachsen aber auch dessen Energiebedarf (und das bei steigenden Energiekosten) sowie die erzeugte Abwärme. Dabei sind Prozessoren die größten Energienutzer. Bei dem geplanten Wechsel von Unix-Rechnern, die auf RISK-Architektur basieren, zu Rechner mit x86-Multi-Core-Prozessoren sollte daher das Verhältnis von Prozessorleistung zu Energieaufnahme berücksichtigt werden. Der Energieverbrauch von Multi-Core-Prozessoren ist schließlich von der Auslastung der Rechnerkerne abhängig!
Einer Studie des Uptime Institute zufolge sind zehn bis 30 Prozent der Rechner in Rechenzentren ungenutzt. Die Reduzierung der Anzahl überflüssiger Rechner bietet sicher die einfachste Einsparmöglichkeit. Doch auch außerhalb des Rechenzentrums wird durch laufende ungenutzte Computer nachts und an Wochenenden Energie verbraucht. Das so entstehende Mehr an Energiekosten wäre jedoch vermeidbar.
Ob ein Energieeffizienz-Label für IT-Komponenten die Lösung darstellt, ist fraglich. Sicherlich wäre ein Energieeffizienz-Label wie bei Haushaltsgeräten heute üblich, das auf den Verbrauch hinweist, eine wünschenswerte Entwicklung. Allerdings liegt es auf der Hand, dass das Energieeffizienz-Label an sich unzureichend ist.
Fazit: In Zukunft werden zunehmend gesamtheitliche Ansätze gefahren werden, die über Einzelthemen wie Virtualisierung und die Beschaffung energieeffizienter Hardware hinausgehen.
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Manfred Widhalm |
aholzhacker - 14. Sep, 11:01